Institutionsname
Wien, L. Bösendorfer Klavierfabrik GmbH
Allgemeiner Kommentar

Sämtliche Angaben zur Biografie, sofern nicht anders gekennzeichnet, nach Henkel 2000a.

 

Wiener Klavierfabrik; mit seiner Länge von 290 cm baute die Firma den größten Konzertflügel der Welt „Imperator“.

1828 Gründung der Firma, nachdem Wiener Klavierbauer Ignaz Bösendorfer (1794–1850) die Werkstatt seines Lehrers in der Wiener Vorstadt übernahm:

  • 1839 und 1845 Goldmedaillen bei Industrieausstellung in Wien

1859 Übernahme der Werkstatt durch Ignatz‘ Sohn Ludwig (1835–1919):

  • Verlegung der Fabrik nach Wien
  • Errichtung eines Konzertsaales
  • Veranstaltung des Bösendorfer-Wettbewerbes, des ältesten Klavierwettbewerbes der Welt
  • Die Fabrik wurde zum Lieferanten der Fürstenhäuser

1909 verkaufte Ludwig seine Firma an den Freund Carl Hutterstrasser (1863–1942), da er selbst kinderlos war.

1931–1942 Carls Söhne Alexander und Wolfgang Teilhaber der Firma, die zu diesem Zeitpunkt zur OHG umgewandelt wurde.

1942–1966 Wolfgang und Alexander Geschäftsführer der Firma, bis zu ihrer Umwandlung in eine AG.

1992 Umwandlung der Firma in eine GmbH.

 

Weitere Informationen auf der aktuellen Homepage [20.07.2016] des Unternehmens.

Kontaktperson
Hutterstrasser, Alexander
Adresse
Ort
Wien
Straße
Bösendorferstraße
Hausnummer
12 a
PLZ
1010
Land
Österreich
Literaturreferenz
Henkel 2000a